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Rheinmetall und Deutsche Telekom entwickeln Schutzsystem gegen Drohnen und Cyberangriffe

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May 12, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Rheinmetall und die Deutsche Telekom kooperieren, um ein umfassendes Schutzsystem gegen Drohnen und Cyberangriffe zu entwickeln.
    • Das System zielt darauf ab, kritische Infrastrukturen sowie Städte in Deutschland vor hybriden Bedrohungen zu sichern.
    • Die Telekom bringt ihre Expertise in Konnektivität, Cloud und Datenanalyse ein, insbesondere bei der Detektion von Drohnen über Funk- und Mobilfunknetze.
    • Rheinmetall steuert seine Kompetenzen in Sensorik, Effektoren (z.B. Laser) und der Abwehr von Flugobjekten bei.
    • Ein besonderer Fokus liegt auf der Erkennung von Drohnen, die über Mobilfunknetze gesteuert werden, wobei das Mobilfunknetz selbst als Sensor fungieren soll.

    Die zunehmende Komplexität und Verbreitung von Drohnentechnologien stellt eine wachsende Herausforderung für die Sicherheit kritischer Infrastrukturen und öffentlicher Räume dar. In diesem Kontext haben der Rüstungskonzern Rheinmetall und die Deutsche Telekom eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel dieser Kooperation ist die Entwicklung eines innovativen Abwehrschirms zur Detektion und Neutralisierung von Drohnen sowie zur Abwehr von Sabotageakten und Cyberbedrohungen.

    Hintergrund der Kooperation

    Die aktuelle geopolitische Lage und die steigende Anzahl hybrider Bedrohungen, darunter Sabotageakte und illegale Drohnenflüge, unterstreichen die Notwendigkeit robuster Schutzmechanismen. Das Bundeskriminalamt verzeichnete allein im vergangenen Jahr über 1.000 verdächtige Drohnenflüge über Deutschland, die militärische Einrichtungen, Flughäfen und kritische Infrastrukturen betrafen. Diese Entwicklung erfordert eine Bündelung von Kompetenzen aus verschiedenen Technologiefeldern, um adäquate Lösungen zu schaffen.

    Kompetenzen der Partner

    Die Deutsche Telekom bringt in diese Partnerschaft ihre umfassende Expertise im Bereich Konnektivität, Cloud-Technologien und Datenanalyse ein. Das Unternehmen ist bereits seit 2017 im Bereich Drohnensicherheit aktiv und hat in der Vergangenheit kritische Infrastrukturen und Großveranstaltungen, wie die Fußball-Europameisterschaft 2024, erfolgreich gegen illegale Drohnenflüge gesichert. Hierbei kommen verschiedene Sensortechnologien zum Einsatz, darunter Video-, Audio-, Radiofrequenz- (RF) und Remote-ID-Sensoren sowie Drohnenradar.

    Rheinmetall, als führender Systemanbieter im Bereich der Flugabwehr, steuert seine Erfahrungen in Sensorik und Effektoren bei. Der Konzern ist sowohl in der Produktion von Drohnen als auch in deren Bekämpfung und Abfangen versiert. Seine Systeme sind bereits in verschiedenen Konfliktregionen im Einsatz. Darüber hinaus entwickelt Rheinmetall Sensor- und Datenverarbeitungstechnologien, die sowohl im zivilen als auch im sicherheitsrelevanten Bereich Anwendung finden.

    Der Multi-Threat-Protection-Ansatz

    Das gemeinsame Vorhaben sieht einen sogenannten Multi-Threat-Protection-Ansatz vor. Dieser integriert Technologien für die Cybersicherheit mit dem physischen Schutz von Liegenschaften, der auch als Perimeter-Sicherheit bezeichnet wird. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Fähigkeiten und Technologien zu entwickeln, die vielfältigen Angriffsmöglichkeiten auf kritische Infrastrukturen begegnen können. Zu den angedachten Abwehrmaßnahmen gehören die frühzeitige Erkennung von Drohnen, deren Störung durch Jamming-Signale, der Einsatz von Abfangdrohnen und potenziell auch Laserschüsse zur Neutralisierung.

    Technische Details der Drohnendetektion

    Ein Großteil der derzeit genutzten Drohnen wird über Funk-Fernsteuerungen (Radio Frequency – RF) bedient. Die Telekom setzt hier passive RF-Sensoren ein, die keine aktiven Suchsignale aussenden und somit andere Mobilfunktechnologien nicht stören. Diese Sensoren können die Funksignale von Drohnen und Fernsteuerungen erfassen und deren Position bestimmen. Laut Telekom können RF-Sensoren derzeit über 90% aller Drohnen im unteren Luftraum sichtbar machen. Die Installation dieser Sensoren an Funkmasten hat sich insbesondere in dicht besiedelten Stadtgebieten bewährt.

    Herausforderung Mobilfunk-gesteuerter Drohnen

    Eine neue und wachsende Herausforderung stellen Drohnen dar, die über Mobilfunknetze gesteuert werden. Im Gegensatz zu traditionellen RF-gesteuerten Drohnen, bei denen der Pilot die Drohne in Sichtweite steuern muss, ermöglichen mobilfunkgesteuerte Drohnen eine Steuerung über weite Distanzen mittels Internet. Die Telekom forscht gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg an Methoden, diese Art von Drohnen zu detektieren. Hierbei soll das Mobilfunknetz selbst zu einem großflächigen Sensor und Radar werden, indem es Veränderungen und Auffälligkeiten im Datenverkehr identifiziert, die auf Drohnenkommunikation hindeuten. Ein auf Ericsson-Technologie basierendes 5G-Standalone-Hochleistungsnetzwerk auf dem Campus der Universität dient als Grundlage für diese Forschung.

    Rechtliche Aspekte und Konsequenzen

    Das Steuern von Drohnen außerhalb der Sichtweite des Piloten, insbesondere über Mobilfunknetze ohne entsprechende Genehmigung, stellt in Deutschland eine Straftat dar. Illegale Drohnenflüge in Sperrgebieten werden nicht als Bagatelldelikt, sondern als gefährlicher Eingriff in den Flugverkehr eingestuft. Die Entwicklung effektiver Detektions- und Abwehrsysteme ist daher auch von Bedeutung für die Durchsetzung bestehender Gesetze und die Prävention von Sicherheitsrisiken.

    Zukünftige Perspektiven

    Die Kooperation zwischen Rheinmetall und der Deutschen Telekom markiert einen Schritt in der Entwicklung umfassender Sicherheitslösungen gegen die Bedrohungen durch Drohnen und Cyberangriffe. Beide Unternehmen betonen, dass die Details der Zusammenarbeit zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Die Initiative zielt darauf ab, die Souveränität Deutschlands zu stärken und die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen, indem technologische Innovationen zur Abwehr digitaler und physischer Bedrohungen gebündelt werden. Rheinmetall hat zudem bereits Ende 2025 eine strategische Partnerschaft mit der Hamburger Polizei und der Hamburg Port Authority (HPA) zur Entwicklung von Drohnendetektions- und Abwehrkonzepten im Hamburger Hafen vereinbart, was die Relevanz dieser Technologien für komplexe zivile Infrastrukturen unterstreicht.

    Die Weiterentwicklung solcher Systeme ist angesichts der dynamischen Bedrohungslage und des technologischen Fortschritts im Bereich der unbemannten Luftfahrzeuge von anhaltender Bedeutung.

    Bibliography: - Deutsche Telekom AG. (2026, 11. Mai). Rheinmetall und Telekom wollen Drohnen-Schutzschild entwickeln. https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/rheinmetall-und-telekom-wollen-drohnen-schutzschild-entwickeln-1104830 - Euronews. (2026, 11. Mai). Störsignale und Laser: Telekom und Rheinmetall planen Anti-Drohnen-Schutzschirm. https://de.euronews.com/my-europe/2026/05/11/laser-telekom-rheinmetall-anti-drohnen-schutzschirm - BILD. (2026, 11. Mai). Telekom und Rheinmetall planen Schutzschirm: Drohnenabwehr auf „Neues Level“. https://www.bild.de/politik/inland/telekom-und-rheinmetall-planen-schutzschirm-drohnenabwehr-auf-neues-level-6a01955b453b15e11907497c - n-tv NACHRICHTEN. (2026, 11. Mai). Bedrohung "hochgradig digital": Rheinmetall und Telekom entwickeln gemeinsamen Drohnenschutz. https://www.n-tv.de/wirtschaft/Rheinmetall-und-Telekom-entwickeln-gemeinsamen-Drohnenschutz-id30808655.html - finanzen.net Redaktion. (2026, 11. Mai). Rheinmetall und Telekom planen Schutzschild gegen Drohnen. https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/rheinmetall-und-telekom-planen-schutzschild-gegen-drohnen-15675657 - Saarbrücker Zeitung. (2026, 11. Mai). Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm. https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/rheinmetall-und-telekom-entwickeln-anti-drohnen-abwehrschirm_aid-148160021 - manager magazin. (2026, 11. Mai). Rheinmetall und Telekom: Konzerne entwickeln Drohenabwehrschirm. https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/rheinmetall-und-telekom-neues-gemeinschaftsvorhaben-entwickelt-drohnen-abwehrschirm-a-849bf54a-942a-41e7-8c68-1d096f56f952 - hartpunkt.de. (2026, 11. Mai). Rheinmetall und Telekom arbeiten an Drohnen-Schutzschild. https://www.hartpunkt.de/rheinmetall-und-telekom-arbeiten-an-drohnen-schutzschild/ - dpa-AFX. (2026, 11. Mai). Rheinmetall und Telekom entwickeln Drohnen-Abwehrschirm. ARIVA.DE. https://www.ariva.de/aktien/rheinmetall-aktie/news/rheinmetall-und-telekom-entwickeln-drohnen-abwehrschirm-11999864 - FAZ. (2026, 11. Mai). Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm. https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/rheinmetall-und-telekom-entwickeln-anti-drohnen-abwehrschirm-200820049.html

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