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torch.fx zur statischen Analyse des Modellgraphen und ast zur Manipulation des Quellcodes für Optimierungen.Die Landschaft der Künstlichen Intelligenz (KI) unterliegt einem stetigen Wandel, angetrieben durch das Bestreben, leistungsfähige Modelle schneller und effizienter zu entwickeln, zu trainieren und bereitzustellen. Eine wesentliche Herausforderung hierbei war lange Zeit die Diskrepanz zwischen der Flexibilität von Modellbibliotheken und der Notwendigkeit hochoptimierter Inferenzen für den Produktionseinsatz. Eine aktuelle Entwicklung im Bereich des vLLM Transformers Modeling Backends adressiert diese Problematik, indem sie eine native Inferenzgeschwindigkeit für Hugging Face Modelle in vLLM ermöglicht.
Die Transformers-Bibliothek von Hugging Face hat sich als eine zentrale Referenz für die Modellierung im Bereich des maschinellen Lernens etabliert. Sie bietet eine einheitliche Schnittstelle für über 450 Architekturen und legt den Schwerpunkt auf selbstständige und leicht verständliche Modellimplementierungen. Diese Struktur erleichtert es Entwicklern, Architekturen zu verstehen und auf andere Frameworks wie vLLM, SGLang, MLX oder llama.cpp zu portieren.
Vor dieser jüngsten Entwicklung war die Integration von Transformers-Modellen in vLLM zwar möglich, erforderte jedoch oft maßgeschneiderte Optimierungen, um die maximale Inferenzleistung zu erzielen. Dies bedeutete, dass Modellentwickler, die die bestmögliche Performance anstrebten, separate vLLM-Implementierungen erstellen mussten. Die bisherige Integration konzentrierte sich primär auf die Optimierung der Attention-Mechanismen, indem vLLM-eigene Attention-Implementierungen zur Laufzeit genutzt wurden.
Die jüngste Iteration des Transformers Modeling Backends für vLLM markiert einen signifikanten Fortschritt. Es ist nun möglich, Hugging Face Modelle innerhalb von vLLM mit einer Geschwindigkeit auszuführen, die der nativer vLLM-Implementierungen entspricht oder diese sogar übertrifft. Dies gilt für eine Vielzahl von LLM-Architekturen, einschließlich dichter Modelle und Mixture-of-Experts (MoE)-Modelle.
Die Kerninnovation besteht darin, dass das Transformers Modeling Backend nun dynamisch inferenzy-spezifische Layer-Fusionen zur Laufzeit anwendet. Dies eliminiert die Notwendigkeit, Modelle manuell für die vLLM-Inferenz zu optimieren, während gleichzeitig die volle Kompatibilität mit den vielfältigen Modellen der Hugging Face Bibliothek erhalten bleibt. Für Modellautoren bedeutet dies, dass ihre Transformers-Implementierungen automatisch von der ultraschnellen vLLM-Inferenz profitieren, ohne zusätzlichen Aufwand.
Die Funktionsweise dieser neuen Optimierung basiert auf einem mehrstufigen technischen Ansatz:
torch.fx: Das Transformers Modeling Backend nutzt torch.fx, ein Feature von PyTorch, um eine statische Analyse des Modellgraphen durchzuführen. Dabei werden bekannte Muster identifiziert, die für eine Optimierung infrage kommen.ast: Nach der Identifizierung optimierbarer Muster kommt das ast (Abstract Syntax Tree) Modul von Python zum Einsatz. Dieses ermöglicht die Manipulation des Quellcodes, indem bestimmte Operationen direkt im Code umgeschrieben werden.Diese Techniken ermöglichen die Implementierung verschiedener Optimierungen:
MergedColumnParallelLinear und QKVParallelLinear ermöglichen die Ableitung paralleler Pläne für Tensor Parallelism (TP). Auch Pipeline Parallelism (PP) kann abgeleitet werden, sofern die Decoder-Blockliste eindeutig identifizierbar ist.torch.compile und CUDA Graphs kompatibel, genau wie dedizierte vLLM-Modellimplementierungen. Dies gewährleistet, dass weitere Leistungsoptimierungen durch das PyTorch-Ökosystem genutzt werden können.Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Transformers-Modellimplementierungen im Gegensatz zu reinen vLLM-Modellimplementierungen weiterhin im Training verwendet werden können. Dies ermöglicht die Nutzung desselben Modellcodes für Training, Evaluation und RL-Rollouts.
Die Aktivierung des Transformers Modeling Backends erfolgt über ein einfaches Flag: --model-impl transformers. Dies lässt sich mit den üblichen Parallelisierungsoptionen kombinieren, ohne dass Änderungen an der bestehenden Serving-Infrastruktur erforderlich sind. Dies bedeutet eine erhebliche Vereinfachung für die Bereitstellung von Modellen.
Leistungstests haben gezeigt, dass das Transformers Modeling Backend die native Durchsatzleistung für verschiedene Modelle erreicht oder übertrifft. Beispiele hierfür sind:
Diese Ergebnisse demonstrieren, dass die neue Integration eine erhebliche Leistungssteigerung ohne den Bedarf an manuellen, modell-spezifischen Optimierungen ermöglicht. Es ist jedoch zu beachten, dass Modelle, die lineare Attention verwenden, derzeit nicht unterstützt werden, eine Integration jedoch geplant ist. Auch benutzerdefinierte Modelle, deren Code in einem Hub-Repo liegt, funktionieren möglicherweise nicht ohne Weiteres, wenn sie nicht den Kompatibilitätsrichtlinien entsprechen.
Die Integration des nativen Geschwindigkeits-vLLM Transformers Modeling Backends stellt einen bedeutsamen Schritt in der Demokratisierung der Hochleistungs-KI-Inferenz dar. Sie ermöglicht es Unternehmen und Entwicklern, die Flexibilität der Hugging Face Modelllandschaft voll auszuschöpfen, ohne Kompromisse bei der Inferenzgeschwindigkeit und -effizienz eingehen zu müssen. Diese Entwicklung wird voraussichtlich die Bereitstellung und Skalierung von LLMs und VLMs in Produktionsumgebungen erheblich vereinfachen und beschleunigen.
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