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In der dynamischen Landschaft der Softwareentwicklung sorgt ein neues Paradigma für Aufsehen, angeführt von Peter Steinberger, dem Gründer des Open-Source-Projekts OpenClaw. Sein Team, bestehend aus lediglich drei Personen, steuert etwa 100 KI-Agenten, die eine breite Palette von Entwicklungsaufgaben autonom ausführen. Diese Agenten sind nicht nur in der Lage, Code zu generieren, sondern auch Pull Requests (PRs) zu überprüfen, Sicherheitslücken zu identifizieren, Probleme zu deduplizieren und sogar Fehlerbehebungen vorzunehmen. Ferner können sie PRs basierend auf der Projektvision eröffnen, Benchmarks überwachen und Regressionen in Kommunikationskanälen wie Discord melden. Die Integration reicht so weit, dass Agenten an Besprechungen "teilnehmen" und eigenständig PRs für diskutierte Funktionen erstellen können. Ergänzt wird dieser Ansatz durch den Einsatz fortschrittlicher Tools wie Clawpatch.ai, Vercel's Deepsec und Codex Security für umfassende Fehler- und Sicherheitsanalysen.
Die Skalierung eines solchen Betriebs ist mit erheblichen Kosten verbunden. Eine von Steinberger veröffentlichte Rechnung zeigte, dass die API-Kosten für den Betrieb dieser KI-Agenten innerhalb von 30 Tagen rund 1,3 Millionen US-Dollar erreichten. Dieser Betrag resultierte aus dem Verbrauch von 603 Milliarden Tokens und 7,6 Millionen Anfragen, wobei GPT-5.5 als primäres Modell zum Einsatz kam. OpenAI trägt diese Kosten, was die strategische Bedeutung und das Vertrauen in Steinberger's Forschungsansatz unterstreicht.
Steinberger verteidigt diese Ausgaben als eine notwendige Investition in die Erforschung zukünftiger Softwareentwicklungsmethoden. Er betont, dass er die Grenzen dessen auslotet, wie Software erstellt werden könnte, wenn Token-Kosten keine Rolle spielen. Interessanterweise weist er darauf hin, dass eine Deaktivierung des "Fast Mode" die Kosten um 70 Prozent senken würde. Auf die Frage nach dem Return on Investment (ROI) verweist Steinberger auf den Open-Source-Charakter aller von seinem Team entwickelten Komponenten und deren Kompatibilität mit führenden sowie offenen Modellen, was seiner Ansicht nach einen "ziemlich hohen" ROI impliziert.
Peter Steinberger prägt den Begriff "Agentic Engineering", um seinen Entwicklungsansatz zu beschreiben. Dieser unterscheidet sich grundlegend vom "Vibe Coding", bei dem Entwickler intuitiv und oft unstrukturiert mit KI-Tools experimentieren. Beim Agentic Engineering liegt der Fokus auf einer strukturierten Zusammenarbeit mit KI-Agenten, wobei die menschliche Rolle sich von der direkten Code-Erstellung hin zur Architektur, dem Prompting und der Validierung verschiebt. Steinberger selbst gibt an, dass er in einem Monat über 6.600 Commits zu OpenClaw beigetragen hat, wobei er oft Code "versendet, den er nicht gelesen hat", da dieser vollständig von den Agenten generiert und getestet wurde.
Die Philosophie dahinter ist, dass KI-Agenten nicht menschliche Entwickler ersetzen, sondern repetitive und mühsame Aufgaben übernehmen. Dies ermöglicht es den Menschen, sich auf höherwertige Tätigkeiten wie Systemdesign und strategische Entscheidungen zu konzentrieren. Steinberger sieht die Zukunft der Softwareentwicklung in einem Modell, in dem ein einzelner Mensch mit der Unterstützung von KI-Agenten die Produktivität eines gesamten Ingenieurteams erreichen kann.
OpenClaw begann als ein experimentelles Projekt, das Steinberger innerhalb einer Stunde als Prototyp entwickelte: eine WhatsApp-Integration mit einem Large Language Model (LLM) für einen persönlichen KI-Assistenten. Dieses Projekt entwickelte sich rasant und erlangte innerhalb kürzester Zeit immense Popularität in der Open-Source-Gemeinschaft. Die Anzahl der GitHub-Sterne wuchs in einem beispiellosen Tempo und übertraf selbst etablierte Projekte. Die schnelle Verbreitung führte jedoch auch zu Herausforderungen, wie einer Markenrechtsklage von Anthropic bezüglich des ursprünglichen Namens "Clawdbot" und Versuchen von Krypto-Betrügern, die Popularität des Projekts auszunutzen.
Trotz dieser Hürden und der bemerkenswerten monatlichen Kosten für den Betrieb, die Steinberger zunächst aus eigener Tasche trug, zog OpenClaw die Aufmerksamkeit großer Technologieunternehmen auf sich. Letztendlich traf Steinberger die Entscheidung, sich OpenAI anzuschließen, nicht aus finanziellen Gründen, sondern um die größtmögliche Wirkung zu erzielen und die Entwicklung von KI-Agenten für eine breite Masse voranzutreiben. OpenClaw selbst wurde in eine unabhängige Stiftung überführt, die weiterhin quelloffen bleibt und von OpenAI gesponsert wird.
Die rasante Entwicklung und Akzeptanz von OpenClaw verdeutlicht das Potenzial von KI-Agenten, stellt aber auch Fragen hinsichtlich Sicherheit und Kosten. Die Möglichkeit, dass autonome Agenten auf sensible Daten zugreifen und Befehle ausführen können, birgt Risiken, die eine sorgfältige Abwägung erfordern. Experten haben auf die "tödliche Dreifaltigkeit" hingewiesen: KI-Agenten mit Zugriff auf private Daten, Exposition gegenüber nicht vertrauenswürdigen Inhalten und die Fähigkeit, externe Aktionen auszuführen.
Die Kostenfrage bleibt ebenfalls zentral. Obwohl OpenAI derzeit die enormen API-Kosten trägt, ist die langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit solcher Modelle für kleinere Teams oder Einzelpersonen eine anhaltende Herausforderung. Steinberger's Experiment liefert jedoch wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sich die Kostenstruktur bei weiter sinkenden Token-Preisen verändern könnte und wie sich Softwareentwicklung in einer Zukunft ohne diese Beschränkungen gestalten lässt.
Die Geschichte von OpenClaw und Peter Steinberger ist ein Beispiel für den rasanten Wandel in der Technologiebranche. Sie zeigt, wie ein einzelner Entwickler mit der richtigen Anwendung von KI die Grenzen des Machbaren verschieben und die Aufmerksamkeit globaler Tech-Giganten auf sich ziehen kann. Gleichzeitig unterstreicht sie die Notwendigkeit, sich mit den komplexen Implikationen dieser Technologien auseinanderzusetzen, um deren Potenzial verantwortungsvoll nutzen zu können.
"I'd say pretty high." – Peter Steinberger über den ROI seines Projekts.
"I'm exploring how software would be built if token costs didn't matter." – Peter Steinberger über seine Motivation.
"After turning off 'Fast Mode' alone, he says, would cut costs by 70 percent." – Peter Steinberger zur Kosteneffizienz.
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