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In der dynamischen Welt der Telekommunikation markiert die kontinuierliche Weiterentwicklung der 5G-Technologie einen entscheidenden Schritt in Richtung einer noch leistungsfähigeren und zuverlässigeren Konnektivität. Eine aktuelle Entwicklung, die in der Branche auf großes Interesse stößt, ist der jüngste Erfolg von Optus und Ericsson. Die beiden Unternehmen haben in einem Live-5G-Standalone-Netzwerk (SA) beeindruckende Geschwindigkeiten durch den Einsatz fortschrittlicher Trägeraggregationstechniken erzielt. Diese Errungenschaft unterstreicht das Potenzial von 5G SA und dessen Fähigkeit, die digitale Transformation für Unternehmen und Endverbraucher gleichermaßen zu beschleunigen.
Die Trägeraggregation ist eine Schlüsseltechnologie im 5G-Standard, die es ermöglicht, mehrere Frequenzbänder zu bündeln, um die verfügbare Bandbreite und den Datendurchsatz zu erhöhen. Im Kontext von 5G SA, welches auf einer dedizierten 5G-Kerninfrastruktur basiert und nicht auf 4G-Netze angewiesen ist, entfaltet diese Technik ihr volles Potenzial. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind nicht nur ein Beweis für die technische Machbarkeit, sondern auch ein Indikator für die zukünftige Leistungsfähigkeit kommerzieller 5G-Netze.
Optus, ein führender australischer Telekommunikationsanbieter, und der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson haben einen bedeutenden Fortschritt in der 5G-Technologie erzielt. Auf dem Campus von Optus in Sydney wurde in einem Live-5G-Standalone-Netzwerk eine Spitzengeschwindigkeit von 3,4 Gbit/s im Downlink erreicht. Diese beeindruckende Leistung wurde mithilfe der Vier-Komponenten-Trägeraggregation (4CC) realisiert, bei der Spektralbänder von 900 MHz, 2,1 GHz, 2,3 GHz und 3,5 GHz gebündelt wurden, was eine Gesamtbandbreite von 220 MHz ergab.
Neben dem Downlink wurden auch im Uplink bemerkenswerte Geschwindigkeiten von 200 Mbit/s erzielt. Dies gelang durch die Zwei-Komponenten-Trägeraggregation (2CC), die ein FDD-Band (Frequency Division Duplex) von 900 MHz oder 2,1 GHz mit einem TDD-Band (Time Division Duplex) von 2,3 GHz oder 3,5 GHz kombinierte.
Ein besonderer Aspekt dieses Erfolges ist die weltweit erstmalige Aggregation von 180 MHz im Mittelband über die 2,3 GHz- und 3,5 GHz-Frequenzen. Diese spezifische Kombination von TDD-Spektren ist entscheidend für die Optimierung der Leistung in stark frequentierten Gebieten und für die Unterstützung datenintensiver Anwendungen. Die Nutzung von kommerziellen Geräten, wie dem Samsung Galaxy S26 Ultra, während der Tests unterstreicht die Praxisrelevanz und die unmittelbare Anwendbarkeit dieser Technologie für Endnutzer.
Diese Entwicklung ist nicht nur ein technischer Triumph, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Benutzererfahrung. Sie ermöglicht eine stabilere und schnellere Konnektivität, insbesondere in Umgebungen, in denen viele Nutzer gleichzeitig auf das Netzwerk zugreifen, wie beispielsweise in Geschäftsvierteln, Verkehrsknotenpunkten und bei Großveranstaltungen.
Die Trägeraggregation ist eine Technik, die es Mobilfunkbetreibern ermöglicht, verschiedene Spektralbänder zu kombinieren, um die verfügbare Kapazität und den Durchsatz zu erhöhen. Im Rahmen des Tests von Optus und Ericsson wurde diese Methode eingesetzt, um sowohl Niederband- als auch Mittelband- und Obermittelband-Spektren in einem Live-5G-Standalone-Netzwerk zu aggregieren. Die Konfiguration entsprach den 3GPP Release 16 und Release 17 Verbesserungen für 5G NR (New Radio) Trägeraggregation, die die Unterstützung für FDD- und TDD-Aggregation innerhalb von Sub-6-GHz-Frequenzen umfassen.
Die Fähigkeit, 180 MHz der Mittelband-Spektren über 2,3 GHz und 3,5 GHz zu aggregieren, stellt eine signifikante Steigerung der spektralen Effizienz dar. Dies ist besonders relevant, da Mittelband-Spektren ein optimales Gleichgewicht zwischen Abdeckung und Kapazität bieten, was sie ideal für den Einsatz in urbanen Gebieten und zur Unterstützung von Fixed Wireless Access (FWA) macht.
Im Gegensatz zu 5G Non-Standalone (NSA), das auf einer existierenden 4G-Kerninfrastruktur aufbaut, nutzt 5G Standalone (SA) eine dedizierte 5G-Kerninfrastruktur. Dies ermöglicht eine geringere Latenz, höhere Geschwindigkeiten und eine effizientere Ressourcennutzung. Die durchgeführten Tests von Optus und Ericsson bauen auf früheren Arbeiten zur Trägeraggregation auf, wie einem 5G NSA-Trägeraggregationsanruf im Jahr 2020, und markieren einen Übergang zu einer vollständigen 5G-SA-Architektur.
Die erzielten Geschwindigkeiten und die verbesserte Kapazität durch die Trägeraggregation haben direkte Auswirkungen auf die Nutzererfahrung. Datenintensive Anwendungen wie hochauflösendes Video-Streaming, Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sowie das Herunterladen großer Dateien werden von der erhöhten Bandbreite und der stabileren Verbindung profitieren. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der der Bedarf an schneller und zuverlässiger mobiler Konnektivität stetig wächst.
Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich ist Fixed Wireless Access (FWA). Diese Technologie ermöglicht es, Haushalten und Unternehmen Breitbanddienste über das Mobilfunknetz bereitzustellen, anstatt auf festverdrahtete Infrastrukturen angewiesen zu sein. Die Kombination von 180 MHz im Mittelband wird die Leistung von FWA-Diensten erheblich verbessern, indem sie höhere Geschwindigkeiten und eine größere Kapazität für Endgeräte bereitstellt. Dies ist eine attraktive Alternative, insbesondere in ländlichen oder schwer zugänglichen Gebieten.
Optus plant, diese fortschrittliche Trägeraggregationsfähigkeit in den Metropolregionen Sydney und Melbourne innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate schrittweise einzuführen. Dies wird die Netzwerkleistung für eine breitere Kundenbasis erheblich verbessern. Sri Amirthalingam, CTO von Optus, betonte, dass diese Errungenschaft die Verpflichtung des Unternehmens unterstreicht, an der Spitze der Innovation zu bleiben und den Kunden einen spürbaren Mehrwert zu bieten.
Die Zusammenarbeit zwischen Optus und Ericsson ist Teil eines globalen Trends, bei dem Telekommunikationsunternehmen und Technologieanbieter kontinuierlich an der Optimierung und Erweiterung der 5G-Fähigkeiten arbeiten. Vergleichbare Erfolge wurden bereits von anderen Anbietern wie T-Mobile US, Vodafone und Elisa erzielt, die ebenfalls beeindruckende Geschwindigkeiten und Kapazitäten durch Trägeraggregation demonstrierten. Diese Entwicklungen zeigen, dass die 5G-Technologie noch lange nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft hat und die Branche weiterhin innovative Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Konnektivität entwickeln wird.
Die Leistung von Optus und Ericsson im Bereich der 5G-Standalone-Trägeraggregation stellt einen wichtigen Meilenstein dar. Sie demonstriert nicht nur die technische Machbarkeit hoher Geschwindigkeiten und Kapazitäten in Live-Netzwerken, sondern weist auch den Weg für zukünftige Verbesserungen der mobilen Konnektivität. Für Unternehmen bedeutet dies den Zugang zu noch leistungsfähigeren Netzwerken, die datenintensive Anwendungen und neue Geschäftsmodelle unterstützen können. Die kontinuierliche Innovation in diesem Bereich wird entscheidend sein, um den steigenden Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt gerecht zu werden.
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