Für Teams, Einzelnutzer, Kanzleien und Transkription – derselbe Mindverse Look, klar aufgeteilt nach Anwendungsfall.
für Teams und Unternehmen
Die Plattform für Unternehmen, die eigene KI-Workflows, Wissensdatenbanken und Assistenten produktiv einsetzen möchten.
für Einzelnutzer und Creator
Der einfachste Einstieg in das Mindverse-Ökosystem für Content, Recherche, Bilder, Audio und produktives Arbeiten.
für Juristen und Kanzleien
Die spezialisierte KI-Lösung für juristische Recherche, Vertragsarbeit und kanzleispezifische Workflows.
für Audio, Meetings und Transkription
Schnelle KI-Transkription für Audiodateien und Meetings – ideal zum sofortigen Start oder für regelmäßige Nutzung.

Von der ersten Idee bis zur voll integrierten KI-Lösung – strukturiert, sicher und mit messbarem Erfolg
Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse und identifizieren konkrete Use Cases mit dem höchsten ROI-Potenzial.
✓ Messbare KPIs definiert
Vollständige Datenschutz-Analyse und Implementierung sicherer Datenverarbeitungsprozesse nach EU-Standards.
✓ 100% DSGVO-konform
Maßgeschneiderte Auswahl der optimalen KI-Lösung – von Azure OpenAI bis zu Open-Source-Alternativen.
✓ Beste Lösung für Ihren Fall
Schneller Proof of Concept mit nahtloser Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und Workflows.
✓ Ergebnisse in 4-6 Wochen
Unternehmensweiter Rollout mit umfassenden Schulungen für maximale Akzeptanz und Produktivität.
✓ Ihr Team wird KI-fit
Die fortschreitende Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz führt zu einer zunehmenden Verbreitung von KI-Agenten, die autonom agieren und miteinander interagieren sollen. Eine zentrale Herausforderung hierbei ist die effiziente Auffindbarkeit und die sichere Verifizierung dieser Agenten. Das Open-Source-Projekt DNS-AID (DNS for AI Discovery) der Linux Foundation stellt einen Ansatz vor, der diese Problematik adressiert, indem er die bewährte Infrastruktur des Domain Name Systems (DNS) nutzt.
DNS-AID zielt darauf ab, KI-Agenten und agentenbasierte Dienste über die bereits existierende DNS-Infrastruktur auffindbar zu machen und deren Identität überprüfbar zu gestalten. Der Ansatz weicht von zentralisierten Verzeichnissen oder fest konfigurierten Endpunkten ab und greift stattdessen auf etablierte Internetstandards sowie die dezentrale Struktur des DNS zurück. Das Projekt, ursprünglich von Infoblox entwickelt, wird nun unter dem Dach der Linux Foundation weitergeführt. Parallel dazu wird die technische Spezifikation als Internet-Draft bei der IETF (Internet Engineering Task Force) erarbeitet. Dies unterstreicht das Bestreben, ein standardisiertes Verfahren zu etablieren, das KI-Agenten eine automatisierte Suche und Nutzung der Dienste anderer Agenten ermöglicht.
Im Kern von DNS-AID steht die Veröffentlichung von Agenteninformationen als DNS-Einträge innerhalb einer Domain. Betreiber von KI-Agenten registrieren diese nach einem spezifischen Schema, beispielsweise _<agentname>._<protokoll>._agents.<domain>, in ihrer DNS-Zone. Ein konkretes Beispiel hierfür wäre _chatbot._mcp._agents.example.com für einen auf MCP (Message Channel Protocol) basierenden Chatbot. Andere Agenten können diese Informationen anschließend über reguläre DNS-Abfragen ermitteln und direkt mit dem Zielsystem kommunizieren. Die offizielle Projektseite beschreibt dieses Vorgehen als einen universellen Discovery-Mechanismus für Agenten, der Parallelen zur Namensauflösung von Websites über DNS aufweist.
Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei, dass DNS-AID keine neuen DNS-Record-Typen einführt. Vielmehr basiert das Projekt auf vorhandenen Mechanismen:
Die Fähigkeiten eines Agenten können je nach Implementierung direkt über DNS-Einträge oder über verknüpfte Dokumente bereitgestellt werden.
Die Auffindbarkeit von Agenten ist auf drei Weisen konzipiert:
Die Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit der Agentenkommunikation ist ein zentrales Anliegen von DNS-AID. Hierfür werden etablierte DNS-Sicherheitsmechanismen genutzt:
Das DNS-AID-Protokoll ist bewusst protokollunabhängig konzipiert. Es legt sich nicht auf eine spezifische Form der Agentenkommunikation fest, sondern unterstützt eine Vielzahl von Protokollen. Genannt werden unter anderem MCP, verschiedene Agent-to-Agent-Protokolle (A2A) und HTTPS. Die Integration weiterer Protokolle ist über ALPN-IDs (Application-Layer Protocol Negotiation) in den SVCB-Einträgen möglich. ALPN wird bereits heute zur Aushandlung von Protokollen wie HTTP/2 oder HTTP/3 verwendet.
Zur Unterstützung der Entwicklung und Implementierung stellt das Projekt eine Referenzimplementierung bereit. Diese umfasst:
Die Referenzimplementierung ist kompatibel mit verschiedenen DNS-Backends, darunter Cloudflare, AWS Route 53, NS1, Google Cloud DNS und Infoblox NIOS. Zudem werden alle DNS-Server unterstützt, die RFC 2136 (Dynamic DNS) beherrschen. Die Funktionen umfassen das Veröffentlichen und Suchen von Agenten sowie die Validierung von DNSSEC- und DANE-Informationen.
Die Linux Foundation positioniert DNS-AID als einen offenen und herstellerneutralen Ansatz für die Entdeckung von KI-Agenten. Zu den anfänglichen Unterstützern des Projekts zählen Unternehmen wie Cloudflare, CSC, Equinix, GoDaddy, Indeed, Infoblox, das Internet Systems Consortium (ISC) und WWT.
DNS-AID stellt einen vielversprechenden Schritt dar, die Interoperabilität und Sicherheit im wachsenden Ökosystem der KI-Agenten zu verbessern. Durch die Nutzung der robusten und dezentralen DNS-Infrastruktur wird eine skalierbare Lösung geboten, die auf etablierten Internetstandards basiert. Dies könnte die Komplexität bei der Entwicklung und dem Betrieb von Multi-Agenten-Systemen reduzieren und eine vertrauenswürdige Grundlage für deren Kommunikation schaffen.
Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
🚀 Demo jetzt buchen